Dynamisches DNS einrichten
Aktivierung von dynamischem DNS in der Firewall
Geben Sie in einem Browser die Adresse des Servers https://server.paedml-linux.lokal (1) ein und melden sich als Administrator an. Klicken Sie danach auf „Administration“ und dann auf „pfSense Firewall“. Alternativ können Sie auch direkt https://firewall.paedml-linux.lokal eingeben.
Melden Sie sich an der Firewall als Administrator an und klicken Sie auf „System“ (1) | „Paketverwaltung“ (2)

Firewall Packetverwaltung
Wählen Sie den Reiter „Verfügbare Pakete“ aus. Dort können Sie das Paket „Cron“ mit einem Klick auf „Install“ installieren.
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Bestätigen Sie nun noch mit „Bestätigen“. Das Paket wird nun installiert.

Die Installation des Pakets bestätigen.
Dynamisches DNS wird als Service von Dienstleistern im Internet angeboten. Es gibt kostenfreie und kostenpflichtige Angebote für diesen Dienst. Der Dienstanbieter übersetzt einen DNS-Namen (zum Beispiel „meineschule.ddns-beispiel.de“) in die jeweils aktuelle IP-Adresse.
Um die Funktion von dynamischem DNS bei einem Anbieter nutzen zu können, muss in festgelegten Abständen ein Signal aus dem Netz mit der dynamischen IP-Adresse gesendet werden, das für die Aktualisierung der IP-Adresse beim Anbieter eines dynamischen DNS-Servers sorgt. Diese Aufgabe übernimmt die Firewall.
Öffnen Sie für die Konfiguration von dynamischem DNS die Übersichtsseite der Firewall (https://firewall.paedml-linux.lokal) und navigieren Sie in den Menüpunkt „Dienste | Dynamisches DNS“. Fügen Sie eine neue Regel hinzu, in der Sie die Einstellungen Ihres DynDNS-Providers hinterlegen. Ein paar Anbieter von dynamischen DNS-Diensten sind schon im System vorkonfiguriert, Sie können aber auch andere Anbieter wählen.
Wenn Sie die Maske zum ersten Mal aufrufen, ist kein DDNS-Service eingetragen. Sie müssen ein neues Profil mit dem im folgenden Bild rot markierten Knopf anlegen.

Noch ist kein DDNS-Dienst eingetragen
Sobald Sie den Knopf gedrückt haben, erscheint eine neue Maske, in die Sie die Zugangsdaten eintragen können.
Entfernen Sie den Haken bei „Client deaktivieren“, um den Service zu aktivieren.
Im Dropdownmenü „Dienst Typ“ sind einige DynDNS-Anbieter hinterlegt. Über die Auswahl von „Benutzerdefiniert“ können eigene Regeln angelegt werden. Dieser Weg wird im Folgenden beschrieben.
Die Dropdown-Menüs „Schnittstelle zum Monitor“ und (falls vorhanden bei der Anlage einer eigenen benutzerdefinierten DDNS-Konfiguration) „Schnittstelle, von der aus die Aktualisierung versendet wird“ sollten auf den Wert der externen Netzwerkkarte Ihrer Firewall (Standard: „INTERNET“) eingestellt werden.
Der Haken bei „Umfassendes Loggen“ aktiviert oder deaktiviert die Ausgabe von Meldungen in die Systemlogdateien der Firewall.
Die Werte für die Felder „Benutzername“, „Kennwort“ und „Update URL“ erhalten Sie von Ihrem DDNS-Provider.
Das Feld für „Ergebnis passt“ kann leer gelassen werden.
Im Feld „Beschreibung“ schließlich können Sie einen Beschreibungstext eingeben, der nach dem Speichern in der Übersichtsmaske unter „Dienste | Dynamisches DNS“ angezeigt wird. Der Button „Speichern“ ist am Ende der Seite zu finden.

Dynamisches DNS – Einstellungen in der Firewall Teil 1
Prinzipiell benötigt DDNS einen funktionierenden DNS-Server im System. Überprüfen Sie über die pfSense-Maske „System | Allgemeine Einstellungen“, ob im Feld DNS-Server gültige Einträge für DNS-Server vorhanden sind.
Unterschiede zwischen Custom-Profil und vorkonfigurierten DDNS-Providern
Die in der Firewall bereits hinterlegten DDNS-Anbieter benötigen andere Informationen als ein Custom-Profil. Hier fehlen Eingabefelder, da zum Beispiel keine Adresse für die Aktualisierung der IP-Adresse hinterlegt werden muss. Dafür gibt es zwei neue Felder:
In das Feld „Hostname“ wird die Adresse eingetragen, unter der das Netzwerk erreichbar sein soll. Diesen Wert legen Sie bei Ihrem DDNS-Provider an. Zum Beispiel „meineschule.ddns-beispiel.de“.
Das Feld „MX“ bleibt in der Regel leer. Hier könnte – sofern es der DDNS-Anbieter unterstützt – ein Mailserver erreichbar gemacht werden. Die Einrichtung eines von außen erreichbaren Mailservers ist nicht Bestandteil der Dienstleistung des Support-Netzes.
Troubleshooting Einrichtung DDNS-Dienst
Wenn diese neue Regel hinzugefügt wurde, benötigt das System unter Umständen eine Weile, dafür die IP-Adresse zu synchronisieren. Anschließend können Sie versuchen, das Netzwerk von außen zu pingen. Verwenden Sie hierbei den DNS-Namen des Servers. Auf einem Linux-System erhalten Sie die folgende Ausgabe:
64 bytes from asdf.de (193.197.xxx.yy): icmp_req=1 ttl=64 time=0.273 ms
(…)
--- meineschule.ddns-beispiel.de ping statistics ---
N packets transmitted, N received, 0% packet loss, time 1001ms
rtt min/avg/max/mdev = 0.273/0.280/0.287/0.007 ms
Die IP-Adresse 193.197.xxx.yy wurde richtig übersetzt. Das Schulnetz ist über den DNS-Alias meineschule.ddns-beispiel.de im Internet erreichbar. Der Zugriff auf Dienste in diesem Netzwerk (zum Beispiel OpenVPN) muss im Anschluss eingerichtet werden.
